Die Phytotherapie

Die Phytotherapie (Pflanzentherapie) wird bei der Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen angewendet. Es werden dazu Pflanzen und Pflanzenteile wie Blüten, Blätter, Wurzeln für die Herstellung von Tees, Salben und Tinkturen verwendet. Durch die Vielzahl der Pflanzeninhaltstoffe ergibt sich ein breites therapeutisches Anwendungsgebiet. Im Gegensatz zu synthetisch hergestellten Arzneimitteln kommt es zu weniger Nebenwirkungen.


Salbei [lat. Salvia officinalis]

Im Volksnamen auch Müsliblätter, Salbine oder Salver genannt. Es werden die Blätter und das ätherische Öl der Blätter verwendet. Salbei wirkt verdauungsfördernd und beruhigend, reguliert die Schweißabsonderung und findet zunehmend Einsatz als Gewürz in der Küche.
Rosmarin [lat. Rosmarinus officinalis]

Im Volksnamen auch Anthoskraut, Hochzeitsbleaml oder Meertau genannt. Es werden die Blätter und das ätherische Öl der Blätter verwendet. Rosmarin wirkt ausgleichend, beruhigend und durchwärmend auf den Körper und die Seele.
Lavendel [lat. Lavandula agustifolia]

Im Volksnamen auch Lavendelkraut, Speik oder Zöpfli genannt. Lavendelblüten und das ätherische Öl aus den Blüten werden angewendet bei Befindlichkeitsstörungen bei denen eine beruhigende Wirkung erwünscht wird.
Thymian [lat. Thymus vulgaris]

Im Volksnamen auch Demut, Immenkraut oder römischer Quendel genannt. Es wird das ganze blühende Kraut ohne die Wurzeln verwendet. Thymian wirkt verdauungsfördernd und krampflösend.
Oregano [lat. Origanum vulgare]

Im Volksnamen auch wilder Majoran. Es wird das blühende Kraut und das ätherische Öl der Blätter verwendet. Oregano wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd und wird in der italienischen Küche als Gewürz sehr geschätzt.